Blasiuswallfahrt
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Beschreibung
Besonderen Ruhm genoß seit dem ausgehenden Mittelalter die Blasiuswallfahrt zu Leimbach im Oberelsaß. Durch das Kloster Oelenberg war die Pfarrkirche des Ortes in den Besitz der in Gold gefaßten Hirnschale des Heiligen gekommen. Der kostbare Schatz zog zahlreiche Pilger an, die den Schutz des Heiligen nicht bloß gegen Halsleiden, sondern auch gegen Krankheiten der Augen und Ohren, Geschwüre, Steinleiden, das "kalte Weh" und andere Übel erflehten. Ein sonst im Elsaß nicht üblicher Brauch wurde 1928 noch in Leimbach geübt: es wurde Wein geweiht und in der goldgefaßten Hirnschale des Heiligen den Gläubigen dargereicht.
Referenzen
L. Pfleger: Der Blasiussegen und der Blasiuskult. In: Elsaß-Land - Lothringer Heimat, Februar 1928, S. 33-35.

