25.03. Mariae Verkündigung
Der heute “Fest Verkündung des Herrn“ [lat. In Annutiatione B.M.V.; auch: Verkündigung der Gottesmutter] ist ein von westlichen und östlichen christlichen Konfessionen begangener Gedenktag, an dem der Verkündigung des Erzengels Gabriel an Maria und deren gleichzeitiger Empfängnis gedacht und dementsprechend neun Monate vor Weihnachten, dem Tag der Geburt Jesu Christi, gefeiert wird. Die katholische Kirche feiert diesen Tag als Hochfest, auch innerhalb der orthodoxen Kirche nimmt das Fest, als eines der zwölf Hauptfeste, eine besondere Bedeutung ein. Der entsprechende Gedenktag der evangelischen Kirche heißt „Tag der Ankündigung der Geburt des Herrn“.
Nachdem das Fest innerhalb der Ostkirche bereits im 6. Jahrhundert gefeiert wurde, breitete es sich von dort ab dem 7. Jahrhundert auch im lateinischen Westen ein. Als Symbolfestes der Wiedergeburt des Lichtes, in dem Christus als aufgehende Sonne gedeutet wurde, galt das Fest für lange Zeit als eigentlicher Frühlingsbeginn: entsprechende wurden auch zu diesem Termin regional verschiedene Frühlingsfeste gefeiert. Auch galt es als der Beginn des bürgerlichen Arbeitsjahres.
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